Nach einer wahren Begebenheit erzählt dieser Film von 4 Fotoreportern, die während des Apartheitregimes hautnah im Geschehen und ohne Angst und Skrupel in Kriegsgebiete fahren , um revolutionäre Bilder von Hinrichtungen und Folterungen zu schießen.
Wie im Rausch schließen sich Greg Marinovich, Kevin Carter, Ken Oosterbroek und João Silva zusammen und bringen sich selbst oft in brenzliche Situationen. Sie nennen sich den Bang Bang Club.
Während die Zeitungen in Südafrika sich weigern die aufrüttelnsden und brutalsten Fotos zu drucken, interessiert sich auf einmal die ganze Welt für Greg Marinovichs Aufnahme, auf der ein Mann von seinen Gegenern bei lebendigen Leib angezündet wird und wie eine lodernde Fackel durch die Strassen läuft.
Er erhält dafür den begehrten Pulitzer Preis und Fragen stellen sich auf.
Sollte man als Journalist nur schildern und aufnehmen , was geschieht oder eingreifen ?
Im Film zeigt sich eine gewisse Abstumpfung und die Gier und der Drang der Journalisten immer wieder dramatische Bilder zu schießen.
Berührt einen Journalisten das Gesehene? Betreibt er unterlassene Hilfeleistung oder leistet er einen ganz anderen Dienst?
Fie Menschen in der Welt aufmerksam zu machen auf die Zustände in der Welt und sich dabei selbst in Lebensgefahr zu bringen?
Im Sudan schießt der labile, von Albträumen geplagte, drogenabhängige Kevin ein Bild ,welches die Welt erschüttert.
Ein verhungerndes kleines Mädchen wird über Tage von einem großen Geier belagert, der auf ihr Ableben wartet um von ihrem Aas zu speisen. Bedrohlich wirkt dieser Geier , der größer und wohlgenährt gegen das kleine unterernährte, zusammengekauerte Kind wirkt.
Er gewinnt ebenfalls einen Pulitzer Preis. Stößt aber bei einer Pressekonferenz auf heikle Fragen.
Was ist aus dem kleinen Mädchen geworden? Angeblich verjagte er den Geier, was ihm keiner so recht zu glauben scheint, denn er verstrickt sich in Widersprüche.
Mit Recht sagt er, er habe mit diesem Foto mehr für diese Menschen erreichen können – als erwartet.
Hätte er das Mädchen nicht retten können? Sind Journalisten nur neutrale Beobachter oder sollten sie eingreifen, Leben retten und sich damit eventuell auf eine Seite stellen?
Letztendlich beginnt Kevin Selbstmord, da er von schlimmen Albträumen geplagt ist.
Vorher wird bei sein Kollege Ken während einer Fotoexkursion im Kriegsgebiet erschossen und Greg durch eine Schußwunde schwer verletzt.
Die Unruhen in Südafrika erreichen immerhin das endlich auch schwarze Einwohner das Wahlrecht bekommen.
Dem Film fehlt manchmal der rote Faden, eine persönliche Geschichte die Spannung erzeugt. Trotzdem ein Film der nachwirkt und Respekt für diese Journalisten erzeugt, die tagtäglich ihr Leben riskieren … um uns die Welt da draußen zu zeigen, wie sie wirklich ist. Ein Bild sagt mehr als Worte.
Darsteller: Ryan Phillippe, Taylor Kitsch, Malin Akerman, Frank Rautenbach, Ashley Mulheron Regisseur(e): der südafrikanische Regisseur Steven Silver

