Juli 29th, 2011 | No Comments »

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,

zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin

und dass alles, was geschieht, richtig ist

von da an konnte ich ruhig sein.

Heute weiß ich: Das nennt man VERTRAUEN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid

nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.

Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen

und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war.

Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben,

und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen.

Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht,

was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt,

auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo.

Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war,

von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen

und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst.

Anfangs nannte ich das Gesunden Egoismus,

aber heute weiß ich, das ist SELBSTLIEBE.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen,

so habe ich mich weniger geirrt.

Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

 

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben

und mich um meine Zukunft zu sorgen.

Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet,

so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

 

Als ich mich zu lieben begann,

da erkannte ich, dass mich mein Denken

armselig und krank machen kann.

Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,

bekam der Verstand einen wichtigen Partner.

Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

 

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen,

Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten,

denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander

und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

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Februar 2nd, 2011 | No Comments »

Es war einmal an einem Sonntagmittag, einem sonnigen, schneereichen Wintertag. Auf dem Holztisch stand eine bauchige Flasche Mineralwasser, aus dem Backofen roch es herzhaft nach Schweinebraten, Kümmel und Majoran. Eine Schüssel mit apfelgroßen, goldgelben Kartoffelknödeln und verschiedenen kleinen Schälchen mit fruchtigem, noch lauwarmem Blaukraut warteten darauf gekostet und verspeist zu werden.
Stürmisch und ungeduldig klingelte es an der Tür, froh gelaunte und hungrige Gäste stürmten ins warme Heim, schaufelten sich die großen Teller randvoll, redeten, schmatzten laut und schlemmten genüsslich.
Wir aßen um zu leben – und das mit dem größten Vergnügen.

Einige Jahre und erschütternde Ernährungsskandale später steht ein zuvorkommender Gastgeber vor weitaus größeren Herausforderungen.
Nicht nur wohlschmeckendes Essen sollte serviert, sondern auch auf die kleinen aber sehr speziellen Wünsche jedes Einzelnen eingegangen werden.
Heute empfiehlt es sich, einige Wochen vor dem großen Ereignis eine ausgereifte Exceltabelle zu erstellen, aus der genauestens hervorgeht, welches Schmankerl dem herzlich geladenen Gast nicht nur munden, sondern auch einen nach seinen Ansprüchen ausgeglichenen Nährstoffgehalt aufweisen kann.
Das Schweinefleisch sollte nicht nur innen zart und außen knusprig angebraten sein, sondern von einer glücklichen Biosau stammen, welche mit dioxinfreiem Futter und keineswegs durch eine qualvolle Mästung das eigene Gewicht vervielfachte.
Für die Zubereitung der Kartoffelknödel bieten sich eigenhändig ausgegrabene Kartoffeln vom Bioacker an, wodurch der eifrige Koch auf die berüchtigte schwefeldioxidhaltige Fertigkloßmasse getrost verzichten kann.
Das Blaukraut sollte nicht nur einen kulinarischen Hochgenuss darstellen, sondern außerdem einen nicht zu niedrigen PH Wert aufweisen, um seine bläulich violette Farbe nicht in eine rötliche Nuance einzutauschen. Das Mineralwasser, welches hoffentlich einer uranarmen Quelle entspringt, muss selbstverständlich magnesiumreich und in eine BPA freie Mehrwegflasche abgefüllt sein.
Wenn all diese Kriterien erfüllt werden, kann es vorkommen, dass der Gastgeber etwas hört, was er kaum zu glauben vermag:
„lecker, es schmeckt sehr gut.“
Trotz aller Mühen des Gastgebers kann es dennoch vorkommen, dass einer der Gäste miesepetrig in seinem Mahl stochert und einige Kartoffelknödelreste an den Tellerrand schiebt, um dann laut zu verkünden er esse nur noch kohlehydratfrei, um die schlanke Silhouette nicht zu gefährden.

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Juni 1st, 2010 | No Comments »

Sex and the City Teil 2

Sonntag Abend… zehn Mädels auf dem Weg ins Kino.
Welcher Film könnte wohl laufen?
Na klar, Sex and the City Teil 2.
Oh wie liebte ich die Serie. Die melancholische, stylische Carrie, die intelligente Miranda, die naive und romantische Charlotte und natürlich die männerverrückte Samantha- auf der Suche nach der großen Liebe.
Die Männerbekanntschaften waren witzig, peinlich, spektakulär und zahlreich.

Im ersten Kinofilm Sex and the City schafft es Carrie endlich ihre große Liebe Mr. Big zu ehelichen. Eine Kitsch und Prunkhochzeit blieb uns Zuschauern erspart- denn Mr. Big stellte sich wohl alles anders vor und verschwand.
Natürlich gab es damals ein Happy End und der zweite Teil beginnt zwei Jahre nach der Hochzeit. Carrie und Mr.Big, der mittlerweile einen richtigen Namen trägt, John Preston, führen eine stinknormale Ehe.
So stinknormal sie nur sein kann mitten in Manhattan, auf circa 300 qm Wohnfläche, unbezahlbarer Designer Möbel und riesigen Ankleidezimmer.
Mr. Big zieht es nun vor, lieber auf der Couch zu liegen und es sich nach einem langen Arbeitstag bequem zu machen.
Aber Carrie wäre nicht Carrie ohne ein einziges Problem. Und das Problem war nun ab sofort die Langeweile in ihrer Traumbeziehung. Von ihrem furchtbaren Leben konnten sie nicht einmal neue Schuhe und die absolute Kitschhochzeit von Stanford und Anthony ablenken.
Nachdem Samantha durch ihren Charme eine Einladung nach Abu Dhabi erhält, fliegen vier Manhattan-Girls First Class nach Abu Dhabi.
Ab nun ähnelt der Film einer durchdachten Modenschau und einer Werbesendung a la Truman Show. Zufällig hält Carrie die Packung Pringles in die Kamera und seufzt: „ Sogar Pringles in arabisch“
Fast so schön in Szene gesetzt wie Mr. Big , der sein Hochzeitstagsgeschenk in Zeitlupe auspackt und eine Rolexuhr langsam aus dem edlen Karton fingert. (Was sollte man sich sonst zum ersten Hochzeitstag schenken??).
Nach endlosen Diskussionen über Probleme, die eigentlich keine sind, frage ich mich wie es Männer aushalten mit uns komplizierten Wesen.
Nein, ich war ganz und gar nicht mehr auf der Seite von Carrie. Sie nervte nur noch tierisch!
Super witzig und obszön war natürlich wieder Samantha, die vor Ort sogar verhaftet wurde und sich nun gar nicht den Gepflogenheiten des nahen Osten anpassen konnte.
Zum Schmunzeln brachte mich auch der Dialog zwischen Miranda und Charlotte über das Muttersein. Immerhin stießen sie mit einem edlen Tropfen auf alle Mütter an, die ganz und gar ohne Nannys auskommen müssen. Wirklich unvorstellbar.
Fazit: der Film ist zu lang, die fehlende Handlung kann auch durch die perfekt gestylten Hauptdarstellerinnen nicht hinwegtrösten. Der erste Teil war etwas für Fans, der zweite ist nur für Fans mit viel Langeweile. Ein belangloser Film.

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Juli 14th, 2009 | No Comments »

Vor langer Zeit lebte am Fuße des gewaltigen Lugh Gebirges der sehr erwürdige Priester Mun Ha. Wie alle Kittah-Mönche, hatte auch Mun Ha ein Leben und Denken der Göttin Tsun Kyankzes geweiht. Die Göttin mit den saphirblauen Augen wurde als Göttin der Seelenwanderung verehrt. Durch sie lebte jeder gläubige Mönch nach seinem Tod im Körper eines geweihten Tieres weiter.
Der Priester Mun Ha hatte einen Kater, den er Sinh nannte. Dieser Kater hatte einen weißen Körper und bernsteingelbe Augen. Seine Ohren, Nase, Schwanz, Pfoten und Beine waren dunkel wie der Boden. Sie waren Zeichen der Unreinheit und des Schmutzes. Sinh war stets ein treuer Begleiter des Priesters Mun Ha und diente ihm als Orakel.
Eines Tages griff ein feindlicher Stamm aus Siam die umliegenden Dörfer des Tempels an. Gerade zu diesem Zeitpunkt verstarb der ehrwürdige Mun Ha. Zurück blieben sein treuer Kater und die erzweifelten Kittahs, die nun ohne Führung waren.
Doch da geschah ein Wunder: Um den Tempel zu retten, vollzog die Göttin Tsun Kyankze eine Seelenwanderung in den Kater Sinh. Dieser sprang zuerst auf den Thron und von dort weiter auf das Haupt des soeben verstorbenen und in sich zusammen gesunkenen Priesters.
Unverwandt blickte der Kater auf die Statue der Göttin und plötzlich wurden die Augen des Katers dunkelblau, wie die der Göttin, und sein Fell färbte sich goldgelb. Seine Pfoten, mit denen er seinen Herrn berührte, wurden weiß. Sie waren ein Zeichen der Reinheit, mit welcher der Priester der Göttin gedient hatte.
Nun wendete Sinh seinen Blick von der Göttin ab und blickte auf das Südtor. Diesen Wink verstanden die verunsicherten Kittah-Mönche und schlossen die schweren Bronzetore des Tempels ehe die ersten feindlichen Angreifer in den heiligen Tempel eindringen konnten. Der Tempel war gerettet. Sieben Tage lang blieb Sinh bewegungslos auf dem Thron. Dann starb er und nahm die Seele von Mun Ha mit sich. Mun Ha ging ein in das große Paradies. Er brauchte nicht mehr auf die Welt, denn er war vollkommen.
Weitere sieben Tage später sollte der Nachfolger gewählt werden. Noch während alle Mönche im Gebet vor der Statue der Göttin vertieft waren, kamen alle Katzen des Tempels herbei. Alle hatten nun ein goldgelbes Fell und ihre gelben Augen waren dunkelblau geworden. Als Zeichen der Reinheit trugen sie an allen vier Füßen weiße Pfoten. Alle Katzen umringten den jüngsten Mönch und bestimmten ihn somit zum Nachfolger Mun Ha`s.
Stirbt eine Katze im Tempel Lao Tsun, so nimmt sie eine Seele eines Kittahs mit ins große Paradies. Aber wehe dem, der eine solche Katze tötet- er wird tausend Qualen erleiden, bis die Seele, die in dieser Katze wohnte, ihm verzeiht.
Eine wunderschöne Legende – über die heilige Birma.
Ich habe seit 2005 ein solches Exemplar.
Sein Name ist Mac, benannt nach meinem Notebook. Mac ist wuuuuuunnnnderschön.
Er hat cremefarbenes Fell, riesengroße blaue Augen, weiße Pfötchen… er guckt mich oft so durchdringend an, dass es fast unheimlich ist.
Er ist recht friedlich und gemütlich. Ein bisschen zickig ist er allerdings. Von jedem lässt er sich nicht streicheln- dann duckt er sich ganz frech und schaut ganz angewidert.
Mag er einen und ist er einem wohlgesonnen, dann weicht er einem nicht mehr von der Seite.
Er legt sich nicht nur neben mich, sondern drängt sich so eng an mich, dass keinen Spalt Luft zwischen uns ist.
Sollte ich ein wenig meine Sitzposition ändern, macht er das ebenfalls…denn er will mir ganz nah sein.
Wenn ich mit ihm schmuse, fängt er mittendrin an, mich zu beißen…er kaut an meinen Fingern und schnurrt dabei.
Als wir 5 Monate später unsere Mary , eine Siamesin Mischlings-Katze, zu uns holten, war unser Mac erstmal “kaputt”. Er schnurrte einfach nicht mehr…. am Anfang hat er die arme kleine Mary angefaucht…und nach 2 Tagen war er hellauf begeistert von ihr.Die 2 wurden nur noch kuschelnd, spielend und verliebt gesehen.
Wir Menschen waren für Mac abgemeldet.
Das war eine große Umstellung… ein wenig vermisste ich es, dass er wartend vorm Bad stand, um dann mit mir die Treppe hinunter in die Küche zu laufen.
Aber mei so ist das halt – wenn junge Männer verliebt sind.
Ein paar Monate später hatten wir 3 kleine Babykatzen… Mac war ein lieber, aber nicht sehr fürsorglicher Vater.
Manchmal legte er sich mit ins Körbchen, neben die stillende Mama.
Die Erziehung überliess er der Mary, die für alles sorgen musste.
Mittlerweile sind die jungen Kätzlein weg, und Mac ist wieder der “Alte”. Extrem anhänglich, er schnurrt wieder… ist manchmal eingeschnappt und schnippig und macht alles in Zeitlupe…

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Juli 10th, 2009 | No Comments »

Folgenden Spruch habe ich an meinem 31.Geburtstag von meiner Mama geschickt bekommen.
Ich finde ihn ganz toll:

Hoffen, glauben, lieben, fürchten, sich erfreuen, und betrüben.
Bald sich wagen, bald besinnen, mal verlieren, mal gewinnen.
Auf der Bahn wo sie gegeben, dornig, rosig, holprig, eben.
Zwischen Furcht und Hoffnung schweben, Traum und Wirklichkeit verweben.
Doch, wo möglich sich entschuldigen oder versöhnen, immer wieder vorwärts streben.
Das ist eben Menschenleben.

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Juli 7th, 2009 | 1 Comment »
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